Starke Haftung von Anfang an

Neue TPE-Reihe für 2-K-Automobilanwendungen mit EPDM

KRAIBURG TPE präsentiert auf der diesjährigen Fakuma in Friedrichshafen eine neue Reihe Thermoplastischer Elastomere, die speziell für ausgezeichnete Haftung und UV-Beständigkeit in Zweikomponentenanwendungen mit Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk (EPDM) entwickelt wurde. Die neuen Compounds der THERMOLAST® K Familie zielen vor allem auf Automobilanwendungen wie Fensterlauf- und Abdichtungsprofile aus EPDM mit angespritzten Eckverbindungen und Abschlüssen aus TPE ab.

Die Automobilindustrie ist der größte und am stärksten wachsende Markt für Thermoplastische Elastomere (TPE). Neue Einsatzmöglichkeiten eröffnet dabei das Segment der Tür- und Fensterdichtungen, die formstabile Eckverbindungen und Abschlussteile benötigen. Dies ist in großen Serien bisher eine Domäne von Styrol-Butadien-Compounds (SBC) und vernetzten thermoplastischen Vulkanisaten (TPV). Die Wirtschaftlichkeit dieser TPV stößt jedoch aufgrund der vielen Einflussfaktoren des Herstellungsprozesses, insbesondere bei Fensterläufen, an ihre Grenzen. KTPE-AdhesionEPDM_PR2_ver02_small.jpg
Die EPDM-Haftungsserie aus dem Hause KRAIBURG TPE bietet dazu eine gute Alternative und zusätzlichen Mehrwert.

Abdichtungs- und Fensterlaufprofile aus EPDM mit direkt

angespritzten Eck- und Endstücken aus THERMOLAST® K


„Die Fertigung unterschiedlichster Dichtungsrahmen und Fensterläufe aus EPDM-Profilen mit angespritzten Eck- und Endformteilen erfordert neue Materiallösungen“, sagt Michael Pollmann bei KRAIBURG TPE. „Dank der Vielseitigkeit unserer TPE-Technologie ist es uns gelungen, ein wettbewerbsfähiges Material zu entwickeln welches die Ausölproblematik derzeit verwendeter Systeme löst. Darüber hinaus verfügen wir über die Marktkenntnis und Kundennähe zur raschen Umsetzung derart innovativer 2-Komponentenanwendungen.“

Zu den Kernanforderungen für Eckverbindungen und Abschlüssen von Fensterlaufprofilen zählen in erster Linie hohe Haftung und Witterungsbeständigkeit, durch die die langfristige Prozessstabilität der TPE/Gummi-Verbindungen sichergestellt wird. Des Weiteren kommt es darauf an, die Einspritztemperatur der TPE-Lösungen zu minimieren und so die Kühl- bzw. Zykluszeiten der 2-K-Bauteile zu reduzieren.
Die neue AD/EPDM/UV -Reihe erfüllt all diese Anforderungen und vereint dabei beste Haftungseigenschaften mit Langzeitbeständigkeit gegen UV-Einstrahlung und Wärmeeinwirkung bei einer Härte von 70 Shore A. Im Vergleich zu Wettbewerbsmaterialien zeigen diese speziellen TPE-Produkte eine überlegene Stabilität. Das EPDM Profil wird weder verdrückt noch zerstört oder verformt. Die Compounds zeigen eine gleichförmige Farbbeständigkeit von EPDM und TPE und es besteht keine Neigung zu Klebrigkeit oder Ausölen.

KRAIBURG TPE hat die Eignung der neuen Materialien in umfassenden Haftungs-, Bewitterungs- und thermischen Alterungsversuchen untersucht. Verarbeitbarkeit und Prozessstabilität wurden in enger Zusammenarbeit mit Maschinen- und Werkzeugherstellern optimiert. „Unsere Tests ergaben, dass es bei diesen Zweikomponentenbauteilen ganz entscheidend auf die Sauberkeit der EPDM-Kontaktflächen zum TPE ankommt – je frischer der Zuschnitt der Dichtungsprofile, desto besser die Haftung.“
Die AD/EPDM/UV-Technologie wird bereits bei mehreren Kunden in der Automobilindustrie weltweit erprobt.

KRAIBURG TPE stellt auf der Fakuma 2017 vom 17. bis 21. Oktober in Halle B5 auf Stand 5303 aus.


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