KRAIBURG TPE setzt bei der TPE-Produktion weltweit auf hochreine Weißöle
Waldkraiburg, 16. April 2009. Ob Spielwaren, Lebensmittelverpackungen oder Medizintechnik-Produkte: Hersteller, die auf Compounds von KRAIBURG TPE setzen, können sich auf beste Qualität und medizinische Unbedenklichkeit verlassen. Das Unternehmen mit Stammsitz im bayerischen Waldkraiburg verwendet bei der Produktion seiner TPE für Medical- und Consumer-Anwendungen ausschließlich hochreine medizinische Weißöle. Diese sind farblos, geruchs- und geschmacksfrei sowie lebensmittelecht. Außerdem sind die von KRAIBURG TPE eingesetzten medizinischen Weißöle komplett frei von Polyzyklisch aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK), die im Verdacht stehen, das Erbgut zu beeinträchtigen und krebserregend zu sein. Erst Ende März 2009 hatte der TÜV Rheinland alarmierend hohe Richtwerte für PAK in verschiedenen Verbraucherprodukten festgestellt. Der Einsatz von billigen Teerölen, so die Aussage des TÜV, treibe die Konzentration der PAK in die Höhe. „Für uns stehen Qualität und die gesundheitliche sowie medizinische Unbedenklichkeit unserer Produkte an erster Stelle“, erklärt KRAIBURG TPE Geschäftsführer Franz Hinterecker. „Wir verwenden ausschließlich hochreine Weißöle, die frei von PAK sind, und setzen diese bei all unseren Produkten ein. Damit garantieren wir weltweit Produktqualität auf höchstem Niveau.“
Keine Chance für billige Teeröle beim Einsatz von KRAIBURG TPE Compounds
Nur sechs der 27 vom TÜV getesteten Produkte lagen unter den in Deutschland geltenden freiwilligen Richtwerten für die PAK Konzentration. Ein Beispiel: Eine Autolenkrad-Hülle, mit der Fahrer zwangsläufig ständig Hautkontakt haben, wies eine Konzentration auf, die das 140-fache der Orientierungswerte betrug. Damit nimmt der Verbraucher in einer Stunde eine PAK-Menge auf, die dem Konsum von etwa 1.000 Zigaretten entspricht. Durch den Einsatz hochwertiger medizinischer Weißöle im Consumer-Bereich sowie im neuen Geschäftsfeld Medizin- und Pharmatechnik schließt KRAIBURG TPE eine solche Gefährdung von vornherein aus. Im Gegensatz zu Teerölen, den sogenannten „Billig-Weichmachern“, sind diese frei von PAK und medizinisch zugelassen. Das bescheinigen dem Unternehmen auch Tests und Zertifizierungen für seine Produkte, etwa die DIN ISO 10993-5-10-11 oder die USP Class VI für den Medizintechnik-Bereich. Überdies sind KRAIBURG TPE Compounds PVC- und Latex-frei. Darüber hinaus profitieren Kunden von sämtlichen TPE-Produktvorteilen: Sie sind weich, haben eine angenehme Haptik, bieten optimale Haftungs- und Fließeigenschaften und lassen sich wirtschaftlich im Mehr-Komponenten-Spritzgießverfahren verarbeiten.
Für KRAIBURG TPE ist der Einsatz von hochreinem Weißöl trotz aufwändiger Lagermethoden und höherer Kosten eine Selbstverständlichkeit. „Es ist eine logische Konsequenz unserer Philosophie, Kunden weltweit die beste Qualität bei einem marktorientierten Portfolio und individuellen Produktlösungen zu bieten“, sagt Franz Hinterecker.
Über KRAIBURG TPE
KRAIBURG TPE (
www.kraiburg-tpe.com) ist weltweit agierender Hersteller von Thermoplastischen Elastomeren auf der Basis hydrierter Styrol-Block-Copolymere (HSBC). Neben kundenspezifischen Lösungen bietet das Unternehmen unter den Markennamen THERMOLAST® und HIPEX® eine breite Palette marktspezifischer Rezepturen für unterschiedlichste Anwendungsgebiete. KRAIBURG TPE produziert in Deutschland, den USA und Malaysia. Vertriebsniederlassungen befinden sich in Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien, China und Indien.
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